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Reisebüro Reeg

Lufthansa City Center Business Travel

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Russisches Wintermärchen

   

Mit Lot Polish Airlines kam unsere von Gebeco geführte Reisegruppe aus Deutschland über Warschau am Abend in Moskau an.

Der Flug war auch Dank der Tatsache, dass es nur Gang- oder Fensterplätze gab, sehr angenehm. Auch der Flughafen Warschau als Umsteigeort ist übersichtlich.

Eine über 2 stündige Busfahrt hat uns im Feierabendverkehr in die Metropole Moskau gebracht. Die Stadt ist wahnsinnig beeindruckend – riesig und voller Highlights!

Übernachtet haben wir im  Hotel Hilton Leningradskaya. Ein wunderbar zentral gelegenes Hotel  mit beeindruckender Eingangshalle.

Beim Hineingehen passieren wir, wie zukünftig in jedem anderen Hotel, Museum oder auch im Kaufhaus Gum, jedes Mal beim Eingang eine kleine Sicherheitsschleuse.

 

 

Am nächsten Tag haben wir auf einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkundet. Die wieder aufgebaute Erlöser-Kathedrale, das Neujungfrauenkloster und die wirklich ganz besonderen Metro Stationen der Stadt. Jede dieser Stationen sieht anders aus, ist einem anderen Thema oder einer anderen Stilepoche gewidmet. Von Buntglas, bis zu wunderschönen Leuchtern oder  Statuen – jede Station ist ein eigenes kleines Kunstwerk!

Nach einem tollen Blick über sie Stadt, welchen wir von den Sperlingsbergen aus gehabt haben, ließen wir uns ein leckeres Abendessen während einer nächtlichen Kreuzfahrt auf der Moskwa schmecken – das Nationalgericht Borschtsch durfte hier natürlich nicht fehlen!

Der nächste Tag führte uns mitten ins Zentrum der politschein Macht – den Kreml. Bis heute hat die russische Staatsführung Ihren Sitz auf dem historischen Gelände.  Außer den Gebäuden der Regierung gibt es im Kreml unter Anderem auch viele wunderschöne orthodoxe Kathedralen,  die Rüstkammer und die beeindruckende Schatzkammer der Zaren. Hier werden reich verzierte Gewänder, riesige Kutschen, funkelnde Kronen und einige der wunderschönen und weltbekannten Faberge Eier ausgestellt.

Danach flanierten wir mit Einheimische und Touristen auf dem roten Platz, welcher im Winter auch einen kleinen Weihnachtsmarkt zu bieten hat. Wer es sich leisten kann kauft ein paar Mitbringsel im luxuriösen Kaufhaus Gum oder schlendert einfach nur durch und beobachtet reiche Moskauer beim Shopping.

Am Nachmittag sind wir mit dem russischen Schnellzug Sapsan in ca. 4 Stunden ins rund 700 km entfernte St. Petersburg gefahren.

Die Reise mit dem von Siemens hergestellten Sapsan ist wirklich entspannend und eine tolle Art zwischen den beiden Städten zu verkehren. Jeder Gast hat einen Sitzplatz, da eine Sitzplatzreservierung verpflichtend ist und der Komfort an Bord ist durch bequeme Sitze und ausreichend Sitzabstand gegeben.

Übernachtet haben wir im wirklich wunderschönen und individuellen Dom Boutique Hotel – klein aber fein!

An Tag drei unserer tollen Reise entdeckten wir während einer Stadtrundfahrt das vor ca. 300 Jahren erbaute St. Petersburg, welches gleich von mehreren Flüssen durchzogen wird. Wir besuchten das Herz der Stadt, die Peter-Pauls-Festung,  in deren Kathedrale sich die Großfürstengruft der Zarenfamilie Romanow befindet. Pünktlich um 12 Uhr verkündigt ein Kanonenschlag die Mittagszeit.

Am Nachmittag führte uns eine etwa 45 minütige Fahrt raus aus der Stadt nach Puschkin. Hier besuchten wir den von Zarin Elisabeth in Auftrag gegebenen prunkvollen Katharinenpalast.

Unumstrittenes Highlight hier ist das nachgebaute legendäre Bernsteinzimmer.

Durch den Schnee stapften wir zurück zum Bus und wurden zu einem typischen russischen Abendessen chauffiert, bei welchem selbstverständlich auch der Wodka nicht fehlen durfte.

An unserem letzten Tag besuchten wir die Eremitage im Winterpalast und ließen uns durch die Kunst von verschiedenen Epochen führen. Der Reichtum und die Macht der Zaren ermöglichten es, den ganzen Palast als Kunstwerk zu gestalten. Namen wie Rembrandt, Rubens oder Leonardo da Vinci sind hier vertreten und dieses tolle Museum kann locker mit anderen Größen wie dem Louvre in Paris mithalten.

Vielleicht sehen Sie auch eine der vielen Katzen der Eremitage, die die Kunstwerke, welche im Keller lagern vor gefräßigen Nagern schützen.

Voller Wehmut traten wir am Nachmittag die Heimreise mit der Lot nach Deutschland an.

Dieses faszinierende Land ist unbedingt einen Besuch wert. Es kann wunderbar im Rahmen einer geführten Rundreise, als Abstecher auf einer Ostsee Kreuzfahrt oder beispielsweise bei einer Flusskreuzfahrt besucht werden. Dies war definitiv nicht mein letzter Besuch und somit sage ich Do svidaniya Rossiya (Auf Wiedersehen Russland)!

 

von:

Brigitte Neider

Reisebüro Reeg
Tel:
07033 - 800 88
bneider@reeg.com